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9. Dezember
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Die Türen öffneten sich und Markus trat mit Musik in den Ohren ein. Er löste an den Automaten ein Tagesticket und nahm am nächstgelegenen Stuhl Platz. Die Fahrt selbst dauerte kaum fünfzehn Minuten bis in die Innenstadt und dem Einkaufszentraum, das Markus anstrebte. Er verließ den Bus, ging aber nicht sofort in das Kaufhaus.
Erst wollte er einmal in einem Cafe einen kleinen Imbiss und einen Espresso zu sich zu nehmen. Dabei beobachtete er eine Zeit lang die Menschen auf dem verschneiten Platz vor seinem Fenster, an dem er saß. Manche waren etwas gestresst, manche waren ganz gemächlich und ausgeglichen, doch aus der Menge stachen die jenigen heraus, die gemeinsam unterwegs waren. Familien und Liebespärchen waren so etwas Besonderes fand Markus. Er nahm einen Schluck von seinem Espresso und ein feines Lächeln überkam ihn bei diesem Gedanken. Er zahlte sein Frühstück, ging über den Platz, Richtung Einkaufscenter und war sehr glücklich.
Nach mehreren Stunden Shoppen und genauem Abschätzen der Geldbörse hatte Markus fast alle Geschenke gefunden. Nur für Flo fehlte ihm noch die nötige Inspiration. Er spielte mit dem Gedanken dieses Problem vielleicht doch lieber online zu lösen. Er stand gerade vor dem Ausgang des Kaufhauses, mit dem Blick auf den Busbahnhof. Links und rechts hatte er einige Einkaufstaschen in der Hand. Er musste so albern ausgesehen haben.
Es schneite noch immer. In diesem Augenblick sah er sie. Sie war wunderschön, in diesem Moment leider halb von ihm abgewandt, sodass sie ihn nicht sehen konnte. Sie strahlte Liebe aus. Ihr blondes langes Haar quoll unter einer bunten Haube hervor, sie war schlank und schien etwas kleiner zu sein als er. Er wollte auf sie zugehen, doch er klebte auf dem Asphalt fest.
Morgen geht's weiter!
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