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8. Dezember
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2. Teil
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Seid gestern fühlte ich mich überhaupt nicht wohl. Mir war kalt in meinem Topf und meine Nadeln fühlten sich taub an. Mich fröstelte und es war ungemütlich.
Ein junger Mann kam abgehetzt zu dem Förster und fuchtelte mit seinen Armen rum während er redete und sein kalter Atmen stieß aus seinem Mund wie der Dampf einer alten Lok. Der Förster schüttelte den Kopf. Er suchte wohl noch einen schönen Baum, aber die besten waren bereits verkauft. Es lagen nur noch buschige oder krumme Kameraden rum und die wollte keiner.
„Nehmens den“. Der Förster zeigte auf mich. Um Himmels Willen.
Bitte nicht, ich wohne hier und will nicht sterben.
Es half nichts. Ich wurde bezahlt, hochgehoben und in ein kleines Auto verfrachtet. Wir fuhren endlos durch holperige Strassen und ich wurde schlimm durchgerüttelt.
Krank wie ich mich fühlte wurde mir jetzt auch noch schlecht.
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Morgen geht's weiter!
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