....und schnell noch den nächsten Teil hinterher...
Oink…Oink…Oink…
Uffz, uffz, uffz… das war alles, was Theo die altgediente Familienkutsche gerade sagen konnte. Kaum zu glauben nach all den Jahren, aber ausgerechnet in dieser Nacht versagten sämtliche lebenserhaltenden Teile des Bullis. Dabei waren sie schon so weit gekommen, trotz des Schneetreibens.
Die größeren Kinder spürten die Sorge der Eltern und waren mucksmäuschenstill, die kleinen schliefen und Klabauter? Der trieb in seiner Box mit seinem Gemaule alle zum Wahnsinn.
"Die Straße ist gar nicht zu sehen..die Beleuchtung ist ausgefallen..na, die paar Lampen…aber der Abgrund am Straßenrand, kannst Du ihn sehen? Fehlanzeige…es ist so kalt…aber nach Kilometerstand ist es gar nicht mehr weit…was meinst Du? Der Schneefall und der Sturm..so etwas hab ich noch nicht erlebt….Hier im Bulli erfrieren wir..die Kinder…? ? Wir müssen nur noch über die Kuppe durch das Waldstück.
Traust Du mir? Vertraust Du mir?"
Ich muss Euch nicht erklären, dass es sich hier um ein Geflüster zwischen Eheleuten handelt…die Angst der beiden war mit den Händen zu greifen. …
Martina und Gerd nickten sich zu… Ole, Marina und Meli wurden getragen, Arne und Jakob mussten laufen. Beiden Großen wurde eingebläut, an der Hand zu bleiben, es sei denn, sie wollten Fernsehverbot bis zur Volljährigkeit in Kauf nehmen… Klabauter wurde aus seiner Box entlassen und der dicke, freche Kater schnürte sogleich stracks bergauf. Gerd und Martina sahen sich an, atmeten tief durch und folgten ihm.
Es stürmte und schneite wie verrückt. Ein Weg war nicht zu sehen und die Dunkelheit und die Furcht vor dem Abgrund seitlich der Straße drückten von allen Seiten. Es war nicht mehr weit, aber unter diesen Bedingungen…
Ob das gut geht?






