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Kaninchenpastete - Weihnachtspastete


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Zutaten

12 Scheibe/n

Für den Teig

  • 500 g Mehl, 405
  • 250 g Butter
  • Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung

  • 700 g Kaninchenfleisch, in Stücken, (z.b. von den Keulen)
  • 250 g Schweinebauch ohne Knochen, mit Schwarte
  • 125 g Kaninchenleber
  • 150 g Zwiebel
  • 2-3 kleine Knoblauchzehen
  • 100 g Pistazien, ganz, geschält
  • 1 Bund glatte Petersilie, gehackt
  • 4 EL Cognac
  • 4 braune Champignons, fein geschnitten
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Wildgewürz

Außerdem

  • Butter für die Form
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Cognac
  • 1/2 Liter Geflügelfond
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1-2 EL Quitten-Gelee (oder Johannisbeergelee)
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Zubereitung

    Für den Teig
  1. Das Mehl, die Butter (in Stückchen), Salz, Eier und 2 EL Wasser in den TM geben und 5 Min. Dough mode kneten.

    Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und mind. 2 Stunden kalt stellen.

  2. Zubereitung der Füllung
  3. Das Fleisch und die Leber in kleine Würfel schneiden und flach nebeneinander in einen Gefrierbeutel legen - für ca. 5 Stunden in den Gefrierer geben und anfrieren lassen.

    Anschliessend das gefrorene Fleisch portionsweise in den TM geben und Intervall-mäßig von Stufe 4-10 klein häxeln. Dann jeweils umfüllen.

    Die Zwiebeln und den Knoblauch in den TM geben und 5 Sek auf St. 5 zerhacken.

    Das zerkleinerte Fleisch, die Pistazien , die gehackte Petersilie und die in feine Scheiben geschnittene Champignons mit hinzu fügen und im TM gut durchmischen.

    Den Cognac und die Gewürze alle hinzu fügen. Ich bin immer erst ein wenig sparsam und würze dann lieber noch mal nach. Um zu testen, ob das Fleisch genug gewürzt ist, nehme ich einen kleinen Löffel von der Masse ab und brate es kurz in der Pfanne - damit lässt sich der Würzgrad gut feststellen.

    Je nach Wildgewürz passt auch noch ein wenig geriebene Zitronen- und Orangenschale mit hinzu.

  4. Den gekühlten Teig nun rechteckig ausrollen (ca 3-5 mm dick), dann ich die gebutterte Kastenform geben.

    Wichtig ist dabei, dass auf keinen Fall mehr Risse oder Löcher vorhanden sind! Diese müssen unbedingt "gefüllt" werden, um das Austreten der Masse zu vermeiden.

    Überstehender Teig wird mit dem Messer vorsichtig entfernen.

  5. Die Füllung nunmehr in die Kastenform geben und glatt streichen.

    Den restlichen Teig wieder ausrollen und die Form damit bedecken. Die Ränder vorsichtig zurecht schneiden und den Teig mit dem Rand in der Form verbinden. Es sollten wiederum keine Löcher an der Seite mehr sein.

    In den Decker sollten mind. 1 -2 Löcher hineingeschnitten werden, welche als "Schornstein" während des Backens dienen.

    Der restliche Teig kann wiederum ausgerollt werden und als Sternen oder Tannenbäumen ausgestochen werden - damit kann der Deckel dann noch verziert werden.

    Mit Eigelb bepinseln und für ca. 70Min bei 200° in den Ofen geben (ggf. muss die Pastete zwischendurch mit Alufolie abgedeckt werden).

    Die fertige Pastete für ca. 2-3 Stunden vollständig auskühlen lassen. Dabei ist es wichtig, dass evlt. ausgetretener Bratensaft unbedingt abgegossen wird, da der Teig sonst durchweicht!

  6. Zubereitung des Gelees
  7. Den Fond mit dem Quittengelee, dem Cognac und evlt. etwas Wildgewürz aufkochen.

    Die eingeweichte Gelantine darin auflösen (darf nicht mehr kochen!!).

    Nun vorsichtig durch die "Schornsteine" den Fond in die Pastete giessen - immer wieder vorsichtig etwas nachgiessen, solange, bis nichts mehr reingeht. (durch das Garen zieht sich die Masse zusammen, das Gelee fliesst jetzt in die Hohlräume). Die Reste des Gelees, die nicht mehr in die Pastete passen, in einer extra Schale auskühlen und gelieren lassen.

     

    Zum Anrichten die Pastete in Scheiben schneiden, mit etwas Salat, gehacktem Gelee und evlt. Preiselbeermarmelade anrichten.

     

     

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Hilfsmittel, die du benötigst

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Tipp

Die Zubereitung dieser Pastete ist sehr Zeitaufwändig  - daher fange ich frühzeitig an:

2 Tage vorm Servieren machen ich abends den Teig und lege ihn in den Kühlschrank.

Am nächsten Morgen bereite ich mein Fleisch vor (Kaninchen vom Knochen befreien - die Knochen für einen Fond verwenden) - in Stücke schneiden und 5 Stunden gefrieren.

Am Nachmittag bereite ich dann meine Pastete vor, lasse sie auskühlen und fülle das Gelee ein.

So habe ich am Tag des Servierens nur noch das Anrichten vor mir. Die Pastete reicht locker für 12-16 Scheiben.

Bei uns gibt es dieses Gericht tradtitionell zu Weihnachten. Ich weiss, dass es in Frankreich, Belgien und England in ähnlichen Varianten serviert wird. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich wünsche guten Appetit!


Dieses Rezept wurde dir von einer/m Thermomix-Kundin/en zur Verfügung gestellt und daher nicht von Vorwerk Thermomix getestet. Vorwerk Thermomix übernimmt keinerlei Haftung, insbesondere im Hinblick auf Mengenangaben und Gelingen. Bitte beachte stets die Anwendungs- und Sicherheitshinweise in unserer Gebrauchsanleitung.

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Kommentare

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  • Hervorragendes Ergebnis!

    Verfasst von gisela.weizel@gmx.de am 15. Februar 2016 - 18:11.

    Hervorragendes Ergebnis!

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  • oh, danke für deine promte

    Verfasst von claudia54 am 13. Dezember 2012 - 13:59.

    oh, danke für deine promte antwort. sobald ich probe gekocht habe, werde ich berichten. liebe adventsgrüse claudia

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  • Hallo Claudia54, der

    Verfasst von Cupcake73 am 13. Dezember 2012 - 11:45.

    Hallo Claudia54,

    der Phantasie in der Fleischwahl sind da garantiert keine Grenzen gesetzt. Einfach mal ausprobieren!

    Auch bei uns steht sie in diesem Jahr wieder auf dem "Speiseplan". Weihnachten fängt für uns erst richtig an, wenn es diese Pastete gegeben hat.

    Viel Spaß beim Ausprobieren! Berichte mal, wie es angekommen ist!

    viele Grüße,

    Cupcake73

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  • hört sich super an,

    Verfasst von claudia54 am 13. Dezember 2012 - 09:23.

    hört sich super an, allerdings werde ich sie mit entenbrust ausprobieren.....danke für die idee 5 sternderl da gelassen Cooking 4

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